Akrobatik & Geräteriege Winterthur
Am Wochenende vom 11. und 12. Mai ging es zum ersten Mal in der Saison 2013 um die Qualifikation für die Schweizermeisterschaft, welche dann im November stattfindet. Es war also spannend zu sehen, was in den Kategorien 5, 6, 7 und Damen an diesem Wochenende gezeigt wurde.
Da der Wettkampf direkt nach den Frühlingsferien stattfindet, hatten die Turnerinnen entsprechend wenig Vorbereitungstrainings. Dies war aber für alle gleich, somit ging es einfach vor allem darum, wer seine Nerven am besten unter Kontrolle hat. Und wir haben Nerven aus Stahl! :-)
In der Kategorie 5 konnte Laura Mazzocco das Rennen für sich entscheiden und gewann souverän. Mit Ellen Schmidt, Peppina Zimmermann und Iris Stroppel hatten wir in dieser Kategorie insgesamt 4 Turnerinnen unter den ersten 12. Im K5 kann der Kanton nur eine SM-Mannschaft stellen, das heisst nur 5 können sich qualifizieren... Wir sind aber guter Dinge, einige unserer Turnerinnen in diesen ersten 5 platzieren zu können. Insgesamt waren 8 Turnerinnen im K5 von uns am Start und auch die neueren in den hinteren Rängen zeigten teilweise gute Leistungen, aber auch noch einige Schwächen, welche es bis Andelfingen Ende Juni zu beheben gilt.
Die Kategorie 6 war eine fast reine Winterthurer Angelegenheit. Sarina Wenk sicherte sich Gold mit einem sehr guten Wettkampf. Nina Steinmann und Melanie Burri zeigten beide sehr gute Leistungen und landeten Punktgleich auf Rang 4. Veronica Callà konnte sich Rang 6 hinter Nina und Melanie sichern. Hinter Veronica auf Rang 7 platzierte sich Mara Mazzocco, welche vor allem mit ihrem Abgang am Reck begeisterte, einen schönen Fluery! Danach folgte auf Platz 10 Kaja Wenk. Sie hatte am Sprung Schwierigkeiten mit dem Anlauf und musste sogar einen Sprung abbrechen, was viel Nerven gekostet hat. Sie konnte sich aber fangen und zeigte eine super Restwettkampf, welcher dann eben mit einem Platz unter den ersten 10 belohnt wurde. Damit waren alle 6 K6 Turnerinnen von Winterthur unter den ersten 10 und voll auf Kurs für die SM 2013. Im K6 kann der Kanton 2 Mannschaften stellen es können also 10 Startplätze vergeben werden.
Gold im K7 ging ebenfalls an Winterthur. Sina Flükiger sicherte sich dort ihre erste Goldmedaille im K7. Gefolgt auf Platz 2 wurde sie von Iara De Schoenmacker. Auf Rang 6 platzierte sich Lisa Zwicky. Alle drei zeigten einen guten bis sehr guten Wettkampf. Im K7 hat der Kanton eine Mannschaft, sprich 5 Startplätze zu vergeben. Auch hier sind wir guter Dinge die Mehrheit dieser Plätze besetzen zu können!
Bei den Damen können 8 an die SM verteilt auf 2 Mannschaften. Dort lief es aber noch nicht allen Winterthurerinnen optimal. Julia Flükiger platzierte sich als beste Dame Winterthurs auf Platz 9, Gaby Fahrni folgte auf Platz 13 und Jacqueline Schlittler auf Platz 16. Alle drei haben aber noch Potenzial nach oben, und die Saison ist noch jung! Auch hier können wir auf einige SM Startplätze für Winterthur hoffen!
In den unteren Kategorien K1 - K4 sind wir erfahrungsgemäss nicht so stark unterwegs, doch unser Nachwuchs schlug sich Tapfer und konnte einige Auszeichnungen nach Hause holen. Viele Turnerinnen konnten Fortschritte präsentieren, und wenn sie so weitermachen sind sie später bereit in die Fussstapfen unserer K5, K6, K7 und KD Turnerinnen zu treten. Im K1 stellten wir die jüngste Turnerin überhaupt. Mit Jahrgang 2008 war dies Ladina Stucki.
Wir gratulieren allen Turnerinnen ganz Herzlich zu den gezeigten Leistungen und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Qualifikation zur SM 2013.
Die Gesamtrangliste findet ihr wie gewohnt im Anhang.
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Zum 25 Jährigen Jubiläum luden die Wiener Sportakrobaten zu den offenen Wiener Landesmeisterschaften ein und auch wir waren angereist um am Jubiläum teilzunehmen. Am Freitagabend machte sich eine Delegation von der Akrobatik und Geräteriege Winterthur auf den Weg von Zürich nach Wien. In Begleitung von vielen Eltern stiegen das gemischte Juniorenpaar Simon Bächli und Malin Geyer, das Jugend Damenpaar Veronica Callà und Kaya Lindegger (sie war schon vorher nach Wien gereist mit ihrer Familie), die Jugend Damengruppe Kaja Wenk, Nina Steinmann und Simona Dambone, sowie das leider verletzte aber dennoch anwesende Jugend Damenpaar Peppina Zimmermann und Erja Papst ins Flugzeug. Erja hatte sich nur kurz vor dem Wettkampf im Training das Handgelenk gebrochen und musste deshalb leider auf einen Start verzichten, was sehr schade war, denn Peppina und Erja waren gut vorbereitet und hätten sicher eine gute Leistung zeigen können in Wien. Am Samstag ging es schon früh los, aber nicht mit Wettkampf, sondern mit Sightseeing. Wir wurden durch Wien geführt und konnten den Stephansdom, sowie die Hofburg und das Sissi Museum bestaunen. Zum Z’mittag gab es dann auch ein Wiener-Schnitzel und zwar ein so grosses, dass es uns noch Tage lang verfolgte… Nach einer kleinen Shoppingtour (inkl. Douglas), worauf sich vor allem die Mädels gefreut hatten, ging es dann zum Training. Am späteren Abend konnte die Gruppe dann noch auf den Prater, ein berühmtes Riesenrad in Wien, das bereits 1897 erbaut wurde. Am Sonntag dann, hiess es Wettkampf für alle und für einige sogar zum aller ersten Mal. So standen Kaya Lindegger und Malin Geyer zum aller ersten Mal in ihrem Leben vor einem Akro-Kampfgericht. Der Wettkampf lief für alle sehr gut und abgesehen von kleinen Fehlern konnten einige sogar an gewissen stellen über sich hinaus wachsen. So wurden auch alle mit Edelmetall belohnt. Kaja, Nina und Simona konnten sich in ihrer Kategorie gegen die drei anderen Konkurrenten durchsetzen und gewannen verdient Gold! Veronica und Kaya hatten in der Balance einen kleine Patzer, Kaya war beim Aufsteigen abgeschlipft, was viele Punkte kostete, sie konnten sich aber noch auf Bronze retten. Was eine beachtliche Leistung ist für den ersten Wettkampf! Simon und Malin waren alleine in ihrer Kategorie, nichts desto trotz haben sie sich die Goldmedaille mit harter Arbeit verdient. Sie zeigten zwei sehr gute Übungen und können stolz sein auf ihren ersten Wettkampf zu zweit.
Gleich nach der Rangverkündigung ging es dann wieder nach Hause und mit etwas Verspätung waren dann am Sonntagabend alle wieder in der Schweiz. Die Flüge wurden organisiert und teilweise gesponsert von Schubert Travel. Herzlichen Dank! Die Rangliste findet ihr im Anhang. Am 9 Mai hatten unsere Geräteturner wieder einen Wettkampfeinsatz. Dieses mal ging es nach Rüti, wo der TV Hinwil zum kantonalen Geräteturntag einladete. Zwei unserer Turner gingen an diesem Auffahrtsdonnerstag an den Start. Dustin Ngauv erreichte einen guten 11 Rang im K2, trotz missglückter Barrenübung wo er einen Sturz hatte. Jörg Stucki ging in der Kategorie Herren an den Start und konnte trotz Kopfschmerzen, welche vor allem am Sprung und am Boden behinderten den guten 3 Rang erturnen. Wir gratulieren den Turnern zu ihren Leistungen! Die Gesamtrangliste findet ihr im Anhang.
Unser Damenpaar konnte Ihre Übungen leider noch nicht fehlerfrei umsetzen. Trotzdem hat die internationale Konkurrenz beiden Turnerinen grossen Respekt gezollt. Zum einen gehören sie mit ihrem Alter zu den „wahren“ Seniorinnen (mit mehr als 15 Jahren Differenz zum üblichen Alter !), zum anderen haben Sie – abgesehen von zwei grossen Fehlern - mit einer guten Technik überzeugt. Ganz hervorragend gelungen ist Ihnen beispielsweise der Aufgang mit Potsetska und anschliessendem 1-armigen Handstand (siehe Bild). Wir sind daher zuversichtlich, dass mit zunehmender Wettkampferfahrung die erforderliche Übungsstabilität erreicht werden kann. Dank des geeigneten Termins haben wir die Gelegenheit genutzt und einen zusätzlichen Tag für die Erkundung der Stadt angehängt. Stationen unserer ausgedehneten Tour waren die wunderschöne Altstadt, welche mit dem UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet ist, die Mahnmäler des Warschauer Aufstandes, der Kulturpalast sowie verschiedene Schlösser und Parks. Ein Genuss bildete auch das Shopping-Paradies Zlote Tarasy mit seiner überwältigenden Glas Architektur. Wir haben den Aufenthalt in Warschau rundum genossen und hoffen auf ein Wiedersehen in naher Zukunft. Von 1982 bis 1992 war die „Geräteriege Winterthur“ eine nicht-selbständige Riege des Damenturnvereins Winterthur. Einige wenige Turnerinnen begannen mit Geräteturn-Trainings und später Vereinsturnen. 1992 machte sich die Geräteriege aus finanziellen Gründen selbständig. Im gleichen Jahr startete die Geräteriege mit Akrobatikturnen und gründete Jörg Stucki und Peter Grämiger der Schweizer Sportakrobatik Verband. Seit dann organisiert unser Verein jedes 2. Jahr den Internationalen Winti-Cup. 1995, 1999, 2003, 2007 und 2011 konnten wir teilnehmen am Schweizerabend der Worldgymnaestrada und seit 1995 an verschiedenen Europa- und Weltmeisterschaften im Akrobatikturnen. Im Jahr 2000 trennte sich das Vereinsturnen vom Verein und gründete einen eigenen Verein. 2009 gab es eine Namensänderung die „Geräteriege Winterthur“ wurde zur „Akrobatik & Geräteriege Winterthur“. 2011 hat unser Verein das Vereinsturnen wieder ins Programm aufgenommen. Seit 2012 ist unser Verein auch Mitglied bei der Sport Union Schweiz und hilft an forderster Front mit, das Akrobatikturnen in der Schweiz zu fördern. Um den Sport bekannter zu machen hat die Akrobatik und Geräteriege, unter dem Akronym "Wintiakro" bei "Das grösste Schweizer Talent" mitgemacht und es bis in den Halbfinal geschafft. Die Videos dazu findet ihr unter der Rubrik Sportakrobatik. Wenn du Interesse hast in unserem Verein mitzuwirken, dann zögere nicht und kontaktiere uns, so können wir mit dir das weitere Vorgehen besprechen. Grundsätzlich kannst du nach Kontaktaufnahme (per Telefon oder Mail) das ganze Jahr vorbeikommen und einen 2 Wochen langen Schnupperkurs machen. Danach kannst du, und wir auch, entscheiden ob unser Verein etwas für dich ist. Bitte lies doch auch das angehängte Riegenreglement durch. Dann siehst du auf einen Blick was wir alles bieten, aber auch was wir uns von unsern Mitgliedern erwarten. Bei fragen hierzu kannst du uns gerne kontaktieren. Wir freuen uns auf dich! |




Corinne Mathis und Kerstin Gellert sind zusammen mit Helmut Kandler als Trainer und Jörg Stucki als Wertungsrichter zu den Wurzeln der Akrobatik nach Warschau gereist. Dieser wunderschöne Wettkampfort ist dank Konrad und Gisela Zilenski, welche bis vor wenigen Jahren das Akrobatikturnen geprägt haben, bis heute ein wichtiges Zentrum dieser Sportart. Konrad und Gisela Zilenski spielten beispielsweise bei der Gründung des Internationalen Sportakrobatik Verbandes im Jahre 1973 eine entscheidende Rolle und beide haben das heutige Jugend Programm des Internationalen Turnerbundes massgeblich gestaltet. Entsprechend war der Warsawa Cup 2013 hochkarätig besetzt.
